Peru ist ein südamerikanisches Land, das an Ecuador, Kolumbien, Brasilien, Bolivien und Chile grenzt und eine ausgedehnte Küste entlang des Pazifischen Ozeans hat.
In den letzten Jahren ist die Zahl der Asylanträge dramatisch gestiegen (mehr als 20.000 im Jahr 2017), von denen viele vor der Wirtschaftskrise in Venezuela geflohen sind. Dieser Zustrom von Menschen hat das Risiko von Gewalt, Menschenhandel und Ausbeutung erhöht und zu wirtschaftlichen Belastungen geführt, da Familien versuchen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
In Peru hat RET Germany Migranten und Flüchtlingen durch Programme mit den Schwerpunkten Gesundheit und WASH (Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene) direkte Hilfe geleistet und ihren Zugang zu inklusiver, hochwertiger Bildung gefördert.
Dieses Projekt erfüllte in Zusammenarbeit mit der Generaldirektion Europäischer Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission (ECHO) in Zusammenarbeit mit Plan International in Venezuela, Kolumbien und Ecuador die Bedürfnisse gefährdeter Bevölkerungsgruppen und konzentrierte sich auf Kinder, heranwachsende Mädchen und Frauen, die von der aktuellen Krise in Venezuela betroffen sind. Auch in Venezuela, Ecuador und Kolumbien verbesserte das Vorhaben den Zugang zu Gesundheit und Bildung in Notsituationen (EIE).