The Triple Nexus (HDP)

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Since the founding of the RET organization in 2000, we have worked in more than 32 countries, implementing more than 360 projects to help our beneficiaries overcome multi-dimensional adversities. We have helped refugee adolescents, and youth in refugee camps; we have assisted communities made vulnerable by displacement, violence, armed conflict and disasters from all over the world. We have provided a broad diversity of programs aimed at protecting and building the resilience of youth and women affected by crises, and conflicts. Learn  more about RET’s Vision & Mission

Today, we reimagined our interventions, envisioning a world in which vulnerable young people overcome multi-dimensional adversities and are enabled to lead their own development journey and prosper beyond our assistance.

 The Nexus: Humanitarian – Development – Peace (HDP)
International assistance is traditionally separated into humanitarian relief and development cooperation. Humanitarian organizations offer short-term protection during emergencies, while development organizations work in stabilized environments to improve long-term social and economic well-being. 

RET is committed to working in the Humanitarian Aid – Peace – Development triple nexus, designing and implementing interventions with short, medium- and long-term multiple-year perspectives, primarily focused on young people and women in crisis and fragile contexts.

RET’s actions respond to protracted crises by preventing, preparing for, and responding to those crises and conflicts. Also, RET provides tailor-made solutions and programs, designed to be sensitive to respective context, culture, gender, age groups, disabilities, and diversity, to ultimately build refugee & vulnerable local youth and their families’ capacities and sense of agency so that they can become self-reliant and resilient in the long run.

RET’s actions, complemented with sustainable long-term development interventions designed to build the self-reliance of communities and to end the need for external support, and meet the requirements of the Sustainable Development Goals (SDG’s 2030).

By using the triple nexus approach in ten key areas of intervention, RET’s mandate, focused on young people, allows its teams to propose relevant solutions and ensure a more inclusive and durable impact.

RET Areas of intervention
RET Areas of intervention

Transition into Broader Development Work
Providing protection and multi-dimensional solutions particularly for youth and women has always been our core commitment. Today, we are taking on a catalytic role, complementing our actions with transitional to development interventions and providing short-to-medium term interventions that benefit refugee youth, their families, and host communities with the purpose of mitigating tensions, advancing social cohesion, strengthening resilience to climate hazards and natural disasters, and enhancing socio-economic integration in host countries or upon returning home. By means, (1) building the self-reliance of communities (2) creating durable solutions (3) ending the need of external support (4) advancing the Sustainable Development Goals (SDG’s 2030) and especially SDG 8 Decent Work.
All RET’s interventions benefit specifically refugee and/or displaced young people and in particularly young women, and all its interventions include support to people with disabilities.

RET became engaged in development projects in host countries and in protracted crises, where refugees are being “integrated” and or “locally included” under the government policies, and where returnees are facing instability, fragility, and risks in their home country.

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Der Triple Nexus 
Seit der Gründung von RET im Jahr 2000 haben wir in über 32 Ländern gearbeitet und über 360 Projekte umgesetzt, um unseren Begünstigten zu helfen, vielschichtige Notlagen zu überwinden. Wir haben jungen Geflüchteten und Jugendlichen in Flüchtlingslagern geholfen; wir haben Gemeinschaften auf der ganzen Welt unterstützt, die durch Vertreibung, Gewalt, bewaffnete Konflikte und Katastrophen verwundbar geworden sind. Wir haben eine Vielfalt an Programmen zum Schutz und zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Jugendlichen und Frauen, die von Krisen betroffen sind, durchgeführt. Lesen Sie mehr über unsere Vision & Leitbild

RET setzt sich für eine Welt ein, in der junge Menschen in Krisen- und Notsituationen gestärkt werden, um Notlagen zu überwinden und zu widerstandsfähigen und friedlichen Gemeinschaften beizutragen.

Nexus: Humanitäre Hilfe – Entwicklung – Frieden 
Internationale Hilfe wird traditionell in humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit unterteilt. Humanitäre Hilfsorganisationen bieten kurzfristige Nothilfe und Schutz in Krisensituationen. Entwicklungsorganisationen hingegen arbeiten in stabileren Kontexten, um soziale und wirtschaftliche Entwicklung langfristig zu verbessern. 

RET engagiert sich im gesamten Spektrum des Triple Nexus (Humanitäre Hilfe – Entwicklung – Frieden), indem es Projekte mit kurz-, mittel- und langfristigen Perspektiven für mehrere Jahre entwickelt und umsetzt, die sich in erster Linie an junge Menschen und Frauen in Krisen- und Konfliktregionen richten.

RET reagiert auf langwierige Krisen mit Interventionen, die die Folgen und Auswirkungen dieser Krisen und Konflikte abmildern, und durch die sich die Menschen besser auf künftige Krisen vorbereiten können. RET bietet maßgeschneiderte Lösungen und Programme an, die kultur-, diversitäts- und gendersensibel auf die jeweilige Situation abgestimmt sind. Geflüchteten und vulnerablen jungen Menschen der aufnehmenden Gemeinden und ihren Familien werden Fähigkeiten vermittelt, die ihr Handlungsvermögen steigern, damit sie langfristig unabhängig und resilient werden.

Dies wird ergänzt durch Programme für eine nachhaltige Entwicklung, die darauf abzielen, die Eigenständigkeit der Gemeinden zu stärken, die Abhängigkeit von externer Unterstützung zu beenden und die Anforderungen der UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs 2030) zu erfüllen.

Der Triple Nexus-Ansatz in zehn zentralen Tätigkeitsbereichen ermöglicht es RET, gemäß unseres Auftrags, relevante Lösungen für eine umfassende und dauerhafte Wirkung zu entwickeln.

  • Wirtschaftliche Integration, Selbstbestimmung und Verbesserung der Lebensgrundlagen
  • Frieden und Stabilisierung
  • Geschlechtergerechtigkeit und soziale Inklusion
  • Schutz
  • Bildung
  • Katastrophenrisikomanagement
  • Gesundheit und WASH (Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene)
  • Nahrung und Ernährungssicherheit
  • Flüchtlingshilfe
  • Demokratie und Governance

Übergangshilfe und Entwicklungszusammenarbeit
Der Schutz und die Bereitstellung von mehrdimensionalen Lösungen insbesondere für Jugendliche und Frauen ist seit jeher unser zentrales Anliegen. Wir übernehmen eine Katalysatorenrolle, indem wir unsere Maßnahmen durch Übergangs- und Entwicklungsmaßnahmen ergänzen und kurz- bis mittelfristige Programme anbieten, die geflüchteten Jugendlichen, ihren Familien und den Aufnahmegemeinden zugutekommen. Das Ziel ist die sozioökonomische Integration von vulnerablen Bevölkerungsgruppen in den Aufnahmeländern oder bei ihrer Rückkehr in die Heimat zu verbessern, Spannungen abzubauen und den sozialen Zusammenhalt zwischen den Flüchtlings- und Aufnahmegemeinden zu fördern sowie die Widerstandsfähigkeit gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels und Naturkatastrophen zu stärken. 
Mittel: (1) Förderung der Eigenständigkeit der Gemeinden (2) Schaffung dauerhafter Lösungen (3) Beendigung der Abhängigkeit von externer Unterstützung (4) Förderung der UN-Nachhaltigkeitsziele und insbesondere Ziel 8 für Menschenwürdige Arbeit.
Die Maßnahmen von RET kommen insbesondere jungen Geflüchteten, Binnenvertriebenen und Frauen zugute. Alle Maßnahmen umfassen die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen.

 RET engagiert sich durch Entwicklungsprojekte in Aufnahmeländern und in langwierigen Krisen, in denen Flüchtlinge durch die Regierungspolitik vor Ort einbezogen und/oder integriert werden sollen und in denen Rückkehrende mit Instabilität, Fragilität und Risiken in ihrem Heimatland konfrontiert sind.